Psychoonkologie

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen meistens ein Schock. Sie kann einher gehen mit Ungewissheit, Wut und Zorn oder tiefer Verzweiflung. Wenn Sie in der Konfrontation mit Ihrer Krankheit und den notwendigen Behandlungen Sorgen, Ängste und Belastungen erleben, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern eine gesunde Reaktion auf das Erlebte. Darin zeigt sich, dass Sie sich mit ihrer Krankheit auseinandersetzen.

Die seelische Krankheitsverarbeitung und -bewältigung ist ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden onkologischen Behandlungskonzeptes. Auch Studien belegen, dass eine stabile seelische Konstitution den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst, und dass eine psychologische Begleitung von großem Nutzen ist.

In diesem Zusammenhang trifft sich im St. Anna Hospital jeden Monat (mit wenigen Ausnahmen) unter der Leitung einer Psychologin ein offener Gesprächkreis für Krebspatientinnen. Die Termine 2010 sind: 4., 11. und 18.1., 1., 8. und 15.2., 1., 8., 15., 22. und 29.3., 12., 19. und 26.4., 10. und 31.5., 7., 14., 21. und 28.6., 12., 19. und 26.7., 9. und 16.8., 6., 13., 20. und 27.9., 4. und 11.10., 8., 15., 22. und 29.11., 6., 13. und 20.12. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen unter 0 23 25 - 9 86 23 06.