
Kooperationspartner Bochum:
Kooperationspartner Herne:
Entgegen der verbreiteten Meinung gibt es keine "Krebsdiät", die einen Tumor "aushungert". Es gibt jedoch ausreichend Erkenntnisse, wie man einen kranken Körper heilungsfördernd ernähren kann. Eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist besonders wichtig. Grundsätzlich gilt bei Krebserkrankungen, dass "Wunschkost" den Speiseplan bestimmen kann – erst recht, wenn eine Therapie auf den Appetit geschlagen hat.
So weit wie möglich verzichten sollte man auf Konservenkost, in heißem Öl oder Fett gebratene Speisen, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke, Bohnenkaffee, schwarzen Tee, Schokolade, Eier, Weißmehlprodukte, Alkohol, Schweinefleisch sowie geräucherte Fleisch- und Wurstwaren.
Vollwertkost erfüllt die Regeln für eine ausgewogene, heilungsfördernde Ernährung auf schmackhafte Weise und mit gesundem Genuss. Die Umstellung auf diese Form der Ernährung sollte jedoch langsam erfolgen, da der Darm oft erst wieder lernen muss, ballaststoffreiche Speisen oder Vollkornprodukte zu verwerten.
Bücher und Broschüren:
Die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr. M. O. Brucker
Goldmann-Verlag, 224 Seiten, 1999, ISBN: 3442136647
Ernährung bei Krebs
Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn, Tel.: 0228-72990-0, www.krebshilfe.de
Ernährung – nicht nur bei Krebs,
Essen und Trinken, was bekommt
Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung in NRW,
Tel.: 0234-3047924, www.argekrebsnw.de