Was ist Brustkrebs?

Die weibliche Brust besteht aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe, in denen knotige Veränderungen (Tumore) entstehen können. Gutartige (benigne) Tumoren gehen häufig aus Bindegewebe (Fibrome) oder Fettgewebe (Lipome) hervor. Auch Zysten sind häufige gutartige Veränderungen.

Bei einem von vier entdeckten Brustknoten liegt ein bösartiger (maligner) Tumor vor. Ein solches Mammakarzinom geht fast immer vom Drüsenanteil der Brust aus. Zur genauen Bestimmung der Lage des Tumors wird die Brust schematisch in Viertel (Quadranten) eingeteilt. In rund 60 Prozent der Fälle liegt das Mammakarzinom im äußeren oberen Viertel, also in der Nähe der Achselhöhle.

„In situ“-Karzinome sind Frühformen von Brustkrebs. Ohne Behandlung oder bei Rückfällen kann daraus bei rund einem Drittel der Patientinnen ein bösartiger Tumor hervorgehen. Wegen der steigenden Akzeptanz der gesetzlichen Früherkennungsprogramme und der verbesserten Qualität der Diagnistik, werden solche Karzinome heute öfter entdeckt.

Lymphknoten in der Achsel, entlang des Brustbeins und oberhalb des Schlüsselbeins filtern körperfremde Substanzen, Bakterien, Viren sowie gfs. Tumorzellen. Normalerweise sind sie klein, weich und nicht tastbar. Bei Entzündungen oder Befall durch Tumorzellen werden sie größer und verhärten.